Fundamentale Nachricht
21:47 Uhr, 05.08.2019

Brent bricht ein

Der Spread zwischen Brent und der WTI engt sich um 1,1 Dollar (-18,7%) ein. Die Nordsee-Sorte ist damit in der Relation so günstig zu haben wie zuletzt im August letzten Jahres.

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Für sich betrachtet lag der Verlust von Brent am Montag bei 2,5 Prozent, womit der Benchmark weitaus mehr verlor als US-Öl (zuletzt -0,7 %).

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Unmittelbarer Auslöser für den Kursrutsch war ein Tweet von US-Präsident Trump, etwa eine Stunde vor Beginn des US-Handels, mittels welchem er China Währungsmanipulation vorwarf:

China dropped the price of their currency to an almost a historic low. It’s called “currency manipulation.”

Ein paar weitere Stunden später ließen chinesische Medien verlauten, dass China die Einführung von Zöllen auf US-Landwirtschaftserzeugnisse nicht ausschließt, und sorgten damit für eine weitere Verkaufswelle.

Die Verluste bei Brent waren unter anderem deswegen ausgeprägter als bei WTI, weil die Angebotssorgen beim europäischen Benchmark zuletzt viel stärker entwickelt waren und sich heute wieder abschwächen.

Auch macht die heutige Abwertung des Yuan im Vergleich zum Dollar den Erdöl-Einkauf für China deutlich teurer.

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