Ölpreise unter Druck: US-Zollpolitik sorgt für Unsicherheit
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Die Ölpreise sind am Mittwoch vor der Ankündigung von US-Zöllen etwas gesunken. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete 74,01 US-Dollar, 48 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 44 Cent auf 70,76 Dollar.
Am Ölmarkt hielten sich die Anleger vor einer erwarteten Ankündigung von Zöllen durch Präsident Donald Trump zurück. Der Republikaner sprach von einem "Tag der Befreiung" und wechselseitigen Zöllen. Es ist unklar, wie hoch die Strafmaßnahmen ausfallen und wen sie genau treffen werden.
Analyst Chris Weston vom australischen Handelshaus Pepperstone sagte, die Teilnehmer am Ölmarkt würden ihre Engagements zurückfahren und mögliche Kursschwankungen abwarten. Die Marktreaktionen auf die Zollankündigung sind noch unklar.
Zusätzlich belastet ein kräftiger Anstieg der Ölreserven in den USA den Markt. Der Interessenverband American Petroleum Institute (API) verzeichnete in der vergangenen Woche einen Zuwachs der Lagerbestände um sechs Millionen Barrel. Steigende Reserven in der größten Volkswirtschaft der Welt drücken in der Regel die Ölpreise. Die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung werden am Nachmittag erwartet.
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