Analyse
15:17 Uhr, 02.04.2025

TESLA kämpft mit heftigem Einbruch der Nachfrage

Tesla hat im ersten Quartal 2025 insgesamt mehr als 362.000 Fahrzeuge produziert (erwartet: 412.150) und über 336.000 (erwartet: 386.783) ausgeliefert.

Erwähnte Instrumente

  • Tesla Inc.
    ISIN: US88160R1014Kopiert
    Kursstand: 268,460 $ (Nasdaq) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
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  • Tesla Inc. - WKN: A1CX3T - ISIN: US88160R1014 - Kurs: 268,460 $ (Nasdaq)

Trotz einer Produktionsverzögerung durch den Modellwechsel der Model-Y-Produktlinien in allen vier Tesla-Fabriken, der mehrere Wochen Produktionsausfälle zur Folge hatte, verläuft die Umstellung auf das neue Model Y planmäßig, vermeldet das Unternehmen.

Die Fahrzeugproduktion setzte sich aus 345.454 Einheiten der Modelle 3 und Y sowie 17.161 Fahrzeugen anderer Modellreihen zusammen. Bei den Auslieferungen entfielen 323.800 Fahrzeuge auf die Model 3/Y und 12.881 auf andere Modelle. Der Anteil von Leasingfahrzeugen, die gemäß Betriebsleasingbilanzierung behandelt werden, lag bei rund 4 % der gesamten Auslieferungen.

Extremer Einbruch der Verkaufszahlen

Tesla gab bekannt, dass die Auslieferungen im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 13 % verzeichneten, was auf zunehmenden Wettbewerb, nachlassende Nachfrage nach älteren Fahrzeugmodellen und eine Gegenreaktion auf die politischen Positionen von CEO Elon Musk zurückzuführen ist. So wurden im ersten Quartal 336.681 Fahrzeuge ausgeliefert, was einen Rückgang von 50.129 Einheiten im Vergleich zu den 386.810 Fahrzeugen des Vorjahreszeitraums bedeutet.

Analysten hatten ursprünglich mit rund 372.410 Fahrzeugauslieferungen im Januar-März 2025 gerechnet. Die Schätzungen wurden jedoch in den letzten 30 Tagen gesenkt, was auf die anhaltende Schwäche der Nachfrage und den intensiven Wettbewerb aus China und Europa zurückzuführen ist. Die politischen Verstrickungen von Musk, insbesondere seine Rolle bei der Trump-Administration, haben ebenfalls zu einem Anstieg von Protesten und Vandalismus bei Tesla-Standorten geführt.

Tesla begann Ende Februar mit der Auslieferung des aufgefrischten Model Y in China und brachte das Modell im März auch auf den europäischen und amerikanischen Markt. Hier wird dann mit einer Erholung der Nachfrage gerechnet. Ob diese eintrifft, bleibt noch abzuwarten.

Fazit: Tesla hat die Erwartungen meilenweit verfehlt, die Tesla-Aktie fällt folgerichtig deutlich zurück. Negative Auswirkungen könnten auch neue Zölle haben, wie sie Donald Trump heute Abend verkünden will. Einige Analysten lagen mit ihren bärischen Prognosen zuletzt richtig.

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13 Kommentare

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  • Dannnn
    Dannnn

    Um die 265 $ vorbörslich ist immer noch ein Witz. Ich bin gespannt, wie lange die stützenden Hände noch kaufen können. :-)

    13:14 Uhr, 03.04.
  • Fritz Bowie
    Fritz Bowie

    Hail Elon! Sink it! - wie bei Twitter. Zerstörung als Strategie, danke TRUMP/MUSK Team und den anderen Hillibillies. Kauft TRUMP Media, damit der Chef endlich in Ruhestand gehen kann.

    11:46 Uhr, 03.04.
  • mariahellwig
    mariahellwig

    Den Ruf von Tesla ruiniert, mit Doge nichts erreicht ausser wahllos ein paar Leute entlassen. Von Trump auf das Abstellgleis gestellt. Läuft gerade Elon!

    08:38 Uhr, 03.04.
  • Dannnn
    Dannnn

    Super: erst Autoshow im Weißen Haus und jetzt die Aktiendepots weltweit in Brand setzen. Das werden die Käufer zu schätzen wissen. Astreine Promo. "Besser" werden nur noch die noch schlechteren Absatzzahlen die nächsten Quartale sein. Der Mann hat die Marke eigenhändig verbrannt. Da hilft auch ein fake pump am 2.4. nicht mehr. Eine Delisting ist sicher möglich.

    23:28 Uhr, 02.04.
  • floptino
    floptino

    Grottenschlechte Nachrichten und Tesla steigt und steigt logo ich bin short

    22:41 Uhr, 02.04.
    1 Antwort anzeigen
  • Dannnn
    Dannnn

    Was man ihm lassen muss, ist, dass er echt gar nicht so schlecht in Kursmanipulation ist. :D

    19:14 Uhr, 02.04.
  • Dannnn
    Dannnn

    Heute abend erzählt er dann wieder die Märchengeschichten von Robotern, Cybercabs usw.. :D

    16:46 Uhr, 02.04.
    1 Antwort anzeigen
  • Matt35
    Matt35

    Wenn ich richtig gerechnet habe, dann entspricht der Rückgang zu Q1/2024 einem Produktionsausfall von 11 Tagen.

    Im ersten Absatz schreiben Sie (bzw Tesla), dass es einen wochenlangen Produktionsausfall in den Fabriken gab.

    Somit ist unterm Strich die Absatz nicht gesunken sondern, unter Berücksichtigung der längeren Ausfallzeiten mindestens gleich geblieben oder sogar gestiegen.

    Diese Erkenntnis passt natürlich nicht zum allgemeinen Tesla/ Musk Bashing, aber man sollte von Börsenanalysten schon etwas mehr Objektivität erwartem.

    16:23 Uhr, 02.04.
    2 Antworten anzeigen
  • BB Utz
    BB Utz

    Und da im ersten Quartal auch noch Fahrzeug Auslieferungen dabei sind die in 2024 schon bestellt wurden ....dürften das erst der Anfang des Abschwungs sein..😏

    15:50 Uhr, 02.04.