BOEING leidet stärker als AIRBUS.
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Tag 2 nach dem Rosengarten-Event: Flugzeugbauer BOEING ist in den ersten Stunden des US-Handels größter Tagesverlierer im Dow Jones. Ein GOLDENES ZEITALTER hatte Donald Trump gerade für BOEING propagiert. Deren Maschinen ausschließlich in den USA zusammengesetzt werden.
Wohlgemerkt: Auch AIRBUS leidet. Aber der Aktien-Sinkflug des europäischen Konkurrenten ist erkennbar weniger dramatisch.
Für BOEING wird sich Trumps Zollfight nach dem heutigen Börsenmaßstab heftiger auswirken. Weil viele Zulieferer des US-Konzerns in Kanada und Mexiko sitzen und ihr Beitrag allenfalls langsam durch Produktion innerhalb der USA ersetzt werden kann. Die zollbedingte Verteuerung von Stahlimporten kommt als weiterer Faktor hinzu.
Die Kleinen leiden besonders. Der Chartvergleich enthält, stelltvertretend für die Zulieferer, FACC aus Österreich. Deren Aktie hatte die beiden Flugzeugbau-Ikonen auf Sicht von drei Monaten eigentlich ausgestochen. Am 27. März drehte auch FACC nach unten.
Und hier entsteht die Chance auf die steilste Gegenbewegung, falls bzw. sobald die absurde Situation aufgelöst wird.
Helmut Gellermann
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