DAX vom Zollhammer getroffen – Erholungsversuche zum Scheitern verurteilt
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Die Börsen sind nun endgültig zum Spielball der Politik geworden. Donald Trump hat mit seiner Zolltafel Handelspartner und Investoren gleichermaßen kalt erwischt und jetzt viele Möglichkeiten zu verhandeln, sofern noch jemand mit ihm verhandeln will. Die Reaktion der Aktienindizes rund um den Globus spricht eine eindeutige Sprache. Der Schaden entsteht weltweit, es gibt keine Ausnahme, alles kommt unter die Räder.
Als die Kurse im vergangenen August das letzte Mal heftig einbrachen, wähnten sich alle schon in der Rezession. Doch dann erholten sich die Kurse, weil die befürchtete Rezession nicht in den Wirtschaftsdaten der kommenden Tage und Wochen ablesbar war. Ob sich die Geschichte wiederholt, ist angesichts der neuen Situation fraglich. Der US-Präsident mag aufgrund seiner Dekrete Zölle an- und ausschalten können. Das funktioniert aber nicht mit einmal verspieltem Vertrauen, und das funktioniert auch nicht mit einer Rezession, wenn sie einmal losgetreten wurde.
Selbst US-Aktien wie die der Autobauer in Michigan oder Chicago, die Trumps Zölle eigentlich schützen sollen, kommen heute unter die Räder. Ab jetzt geht es um Zeit. Je länger die Zölle aktiv bleiben, desto größer der Schaden. Je mehr sich Hinweise verdichten, dass sich die US-Regierung gesprächsbereit zeigt und Verhandlungen zu positiven Ergebnissen führen, desto mehr werden Anleger den Weg zurück in Aktien finden.
Momentan aber ist dieser Punkt noch nicht erreicht. Jegliche Erholungsversuche im DAX wurden heute sofort wieder verkauft. Die Käuferseite ist weg und wenn die Kurse sich ein wenig erholen, stehen Anleger parat, die aus dem Markt raus und Gewinne mitnehmen wollen. Das ist eine giftige Mischung und eine Wende der Börsenstimmung um 180 Grad. Aus Schnäppchenjägern sind Verkäufer geworden, die nur darauf warten, noch etwas bessere Kurse zum Ausstieg zu finden. Die nächsten Handelstage werden auch durch das Risiko einer Kurslücke über das Wochenende heikel.
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